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Helrunar

~Heidrunar Helsdottir 04.12.2024

Autor/in: Jan Fries

Verlag: Edition Ananael

Seitenanzahl: 394

Veröffentlichung: 1993

Auflage: 6. Auflage 2020


Inhaltsangabe:
Nach seinem viel beachteten Erstlingswerk „Visuelle Magie“ legt Jan Fries mit „Helrunar“ ein umfassendes und innovatives Handbuch zum Thema Runenmagie vor. Fries beschreibt die Runen als paneuropäische magische Ursprache, die sich aus den heidnischen Glaubensvorstellungen unserer steinzeitlichen Vorfahren entwickelt hat. Neben einer ausführlichen Darstellung der magischen Frühzeit unseres Kontinents, beschreibt der Autor die verschiedenen Runenalphabete, ihre Verwendung in magischen Inschriften, Zaubersprüchen und Gedenksteinen und geht in einem Kapitel über Runen und Faschismus auch auf deren Missbrauch im 20. Jahrhundert ein. Im Hauptteil des Buches widmet sich Jan Fries dem praktischen Umgang mit den runischen Kräften, der Befreiung und Lenkung der Körperenergien, Techniken des Vokalgesangs sowie verschiedenen Methoden der Sigillenzauberei und der Arbeit mit den so genannten Seidr-Trancen. Ein ausführliches Lexikon aller Runenzeichen, samt deren Interpretationen mit zugehörigen Körperstellungen und Gesten, sowie Neuübertragungen des altenglischen, altnordischen und altisländischen Runengedichts beschließen dieses praxisorientierte und zugleich sachlich höchst fundierte Werk, das sowohl für den Anfänger, wie auch für den fortgeschrittenen Runenpraktiker geeignet ist.


Intention:
Dieses Runenbuch wurde in so vielen Empfehlungen erwähnt, daß ich beschloß, mir das auch noch zu kaufen, obwohl ich ja eigentlich schon genug gute Runenbücher habe…


Rezension:
Dieses Buch fügt sich wunderbar in die vorhergegangenen Artikel zu den Nornen und dem Wyrd-Web ein. Das Symbol Wyrd-Web findet sich auf dem Titelblatt und Fries unterteilt sein Buch in drei Teile, die er passenderweise nach den drei Nornen, Urda, Werdandi und Skulda, benennt. Urda, die Vergangenheit, beschreibt die Ursprünge. Woher kamen die Runen, wie entwickelten sie sich und etliches mehr. Der Teil der Gegenwart, Werdandi, beschreibt die Praxisgestaltung, also die Vorgehensweise, was man mit den Runen alles tun kann und womit sie verbunden sind. Teil drei, benannt nach Skulda, der Zukunft, beschäftigt sich also mit der Zukunft der Runen, der Vision, wie Fries es nennt.


Résumé:
Ein wirklich sehr ausführliches Buch, gut recherchiert und auch gut mit Quellen belegt. Es, man könnte es tatsächlich als Lexikon bezeichnen, deckt so ziemlich alles ab, was mit Runen verbunden werden kann und zu tun hat. Ebenso finden wir noch viele Zeichnungen, persönliche Erläuterungen und Meditationen. Insgesamt ein sehr abgerundetes Werk.


Fazit:
Ich würde es nicht als „geeignet für Anfänger“ bezeichnen, aber ansonsten ist Helrunar wirklich sein Geld wert.


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